Veteranen im herkömmlichen Sinne sind sie nicht, die Mitglieder des Motorrad-Veteranen-Clubs Wadgassen / Bous.  Sie feierten am 1. Oktober mit einem Tag der offenen Tür den 40. Geburtstag des Clubs.  Gerne nahm ich die Einladung an, denn was die Mitglieder um den Vorsitzenden Wolfgang Neis an der ehemaligen Schreinerei auf dem Gelände der Cristallerie geschaffen haben, ist bemerkenswert.

In schönem Ambiente – wenn auch etwas kleiner als früher – zeigte der Club, dass er auch nach vier Jahrzehnten nichts von seiner Vitalität verloren hat. Man kann von einem echten Aushängeschild für die Gemeinde sprechen. Diese Würdigung wurde dem Club nicht immer Zuteil. Nachdem man sich 1977 in Bous gründete, stand  1986  der Umzug nach Wadgassen  auf das Cristallerie Gelände an. 1989 wurde das Saarländische Zweiradmuseum aus der Taufe gehoben. Neben der bereits vorhandenen Werkstatt kamen nach und nach Toilettenanlage und Heizung hinzu. Alles wurde in Eigenleistung erstellt. Der jährliche Teilemarkt – stets im Mai – sicherte dem Verein ein ständig wachsendes Interesse. Das lag zum einen an den schönen und aufwendig restaurierten Maschinen, sowie der Sachkompetenz der Mitglieder. Französische Zweiräder und Deutsche Fabrikate wie BMW Puch, NSU und MZ ließen das Kennerherz höherschlagen. Die aufwendig restaurierten Motorräder mit Beiwagen waren ein wahrer Blickfang.

Vor 13 Jahren wurde die Ausstellungsfläche auf 400 m2 erweitert. Dann wurde es im wahrsten Sinne des Wortes dunkel: Denn 2007 war Schluss und das Zweiradmuseum musste seine Pforten schließen. Nach verschiedenen Stationen in Völklingen und Saarbrücken wurde man nun auf dem  Cristallerie – Gelände,  sozusagen dem Ausgangspunkt, wieder heimisch. Dort haben sich die über dreißig Mitglieder aus dem gesamten Landesbereich einen schmucken Clubraum geschaffen, der auf zwei Etagen leider nur eine begrenzte Auswahl  an Zweirädern bereithält.

Bei meinem Besuch konnte ich Herrn Neis herzlich zur – hoffentlich dauerhaften – Bleibe gratulieren.  Der Motorrad – Veteranen Club hat jeden Sonntagmorgen in der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet. Schnuppern Sie doch einfach mal rein – es lohnt sich unbedingt.

Im Gemeindebezirk Schaffhausen wurde auch gearbeitet, dabei ging man jedoch unter die Erdoberfläche. In der Straße „ Am Brunnen“  wird ein neuer Kanal verlegt.

Durch Äste und Laubwerk war die alte Leitung über die Jahre ständig verstopft. Dem wurde jetzt Abhilfe geschaffen. Die Arbeiten werden voraussichtlich nächste Woche beendet sein.

Am Dorfkreuz in Werbeln sind die Arbeiten an unserem Pflanzenbeet vorangekommen. Nachdem die Konturen jetzt deutlich sichtbar sind, können wir mit dem Auffüllen von Mutterboden und anschließender  Bepflanzung  beginnen.

Die kompletten Arbeiten wurden von Mitarbeitern des Bauhofs, sowie unserem Umwelt- und Grünflächenamt durchgeführt.

Zum Schluss noch ein Hinweis, der ebenso aktuell wie akut ist:

Für viele ein Ärgernis und kein schöner Anblick sind Hundehaufen auf unseren Gehwegen und Grünanlagen. Um dem entgegenzuwirken wurden in den letzten Jahren an sinnvollen Stellen Dogstationen (Hundekotbeutelspender mit integriertem Entsorgungsbehälter) installiert.

Durch diese wurde das Problem bezüglich der Hundehaufen vielerorts reduziert. Dadurch entstand jedoch ein neues, größeres Problem. Die Kotbeutel, welche in den Dogstationen kostenlos zur Verfügung gestellt werden (ca. 50.000 Stück im Jahr) werden zum Teil zweckentfremdet oder unachtsam in der Natur entsorgt. Die Beutel sind in Wäldern, Parkanlagen, Hausgärten, Bäumen und Sträuchern und auf Wegen und Plätzen wiederzufinden. Das ist nicht der Sinn der Sache!

Die Hundekotbeutel bestehen aus Polyethylen (Plastik) und sind biologisch nicht  abbaubar. Daher bitten wir, diese Hundekotbeutel fachgerecht in denen dafür vorgesehenen Dogstationen oder in ihrem eigenen Hausmüll zu entsorgen. Vermeiden Sie auch die gefüllten Beutel in Abfallbehälter direkt neben Ruhebänke zu entsorgen. Bei sommerlichen Temperaturen kommt es dadurch zu extremen Geruchsbelästigungen.

Mitbürger, Kinder, Wildtiere und Vögel sind durch diese Art der Umweltverschmutzung erheblich betroffen oder gefährdet. Ich danke für Ihr Verständnis