Junge Bürgermeister legen Reformpapier für den eGo-Saar vor – Digitale Zukunft der Kommunen gestalten, statt verwalten

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Junge Bürgermeister legen Reformpapier für den eGo-Saar vor – Digitale Zukunft der Kommunen gestalten, statt verwalten

Viel wird über die Zukunft und die Zukunftsfähigkeit der saarländischen Kommunen diskutiert. Aus Sicht der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) wird der eGo-Saar im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit von größter Bedeutung sein, weshalb die drei jüngsten Bürgermeister des Saarlandes, Sebastian Greiber (Wadgassen), Daniel Kiefer (Mettlach) und Volker Weber (Marpingen) nun ein Papier zur Neuausrichtung des Verbandes vorgelegt haben.

Der eGo-Saar wurde vor 14 Jahren von den Kommunen als Zweckverband gegründet, um den IT-Wandel bei den saarländischen Kommunen zu begleiten. Doch seit der Gründung hat sich die digitale Welt viel weiter gedreht, als der Verband heute leisten kann. Während der eGo-Saar heute mit der Einführung von webbasierten Sitzungsdiensten und anderen akuten IT-Problemen der Kommunen oder der Umsetzung zwingender aktueller IT-Gesetze beschäftigt ist, läuft der Verband mit seinen Mitgliedern der digitalen Entwicklung hinterher. Während die Wirtschaft und die Bürger schon im digitalen Zeitalter 4.0 angekommen sind, arbeitet die Verwaltung noch in 1.0. Ebenso sollte ein moderner IT-Dienstleister agieren, statt immer nur auf aktuelle Erfordernisse zu reagieren.

„Unserer Meinung nach ist die dringend überfällige Neuaufstellung des eGo-Saar und der damit verbundenen Modernisierung der Verwaltung, die Grundlage und das Fundament für jede zukünftige Interkommunale Zusammenarbeit. Die unzähligen Ideen, um mit IKZ Ressourcen und Geld einsparen zu können, funktionieren erst dann, wenn alle Kommunen eine gleiche IT-Struktur haben. Wir müssen diesen ersten Schritt vor dem letzten Schritt machen. Die Zeit drängt. Wenn der Zweckverband ideal funktionieren soll, muss jetzt gehandelt werden. Die Kommunen stehen am Scheideweg.“, so die drei Verwaltungschefs.

In allen Landkreisen wird seit mehreren Jahren über IKZ diskutiert. Aus den dort entstandenen Papieren sollen nun Taten folgen, weil sich die Verwaltungschefs ihrer Verantwortung bewusst sind. Viele Verwaltungen stehen im Moment vor der Entscheidung, ob sie zahlreiche Dienstleistungen an private Firmen vergeben oder eben weiter mit dem eGo-Saar als Koordinator und Supervisor zusammenarbeiten sollen.

Um diesen Erfordernissen gerecht zu werden, muss der eGo-Saar sich reformieren, um dadurch auch transparenter zu werden. Der Verband ist ein kommunaler Zweckverband und muss die Anforderungen seiner Mitglieder, der Kommunen, abdecken und realisieren.

„Mit diesem Papier wollen wir die Diskussion um die Zukunft des Zweckverbandes voranbringen, weil wir der Auffassung sind, dass gerade der eGo-Saar mit allen Kommunen ein idealer Partner für die IKZ darstellt. Wenn eine kritische Masse an Kommunen dem Verband inhaltlich den Rücken gekehrt hat, weil jeder doch nochmal sein eigenes Süppchen kocht oder es in kleineren Einheiten tut, dann wird es in den nächsten Jahren sehr schwer werden, die wirklichen Synergieeffekte, die in diesem Thema stecken, zu heben.“, sind sich die Weber, Greiber und Kiefer sicher.

 

Das komplette Konzept ego-Saar 2.0 als PDF zum download

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