Windkraft ist das derzeit beherrschende Thema nicht nur in den Lokalredaktionen unserer Medien. Auch wir hier in Wadgassen können und wollen uns der Diskussion nicht verschließen. Nach den Plänen des saarländischen Staatsforstes (Saarforst) sollten in Wadgassen ursprünglich vier Windräder errichtet werden. Federführend für die Genehmigung dabei ist das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) in Saarbrücken. Der Gemeinderat war von Anfang an – bis auf zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen – mit mir der Meinung, dass wir intensiv von unserem Mitwirkungsrecht Gebrauch machen sollten und dem Bürger- und Naturschutz Vorrang geben.

Ich habe erhebliche Bedenken zu den negativen Auswirkungen für unsere Natur und Naherholung in diesem schönen Waldgebiet. Durch den bisherigen Entwurf unserer Teiländerung des Flächennutzungsplanes ist es uns gelungen dieses Vorhaben auf nur noch maximal ein Windrad – wenn überhaupt – innerhalb der geplanten Konzentrationsfläche in Wadgassen zu begrenzen.

Jedoch sah dies der Überherrner Gemeinderat leider nicht so. Dort sollen – auf Überherrner Bann – fünf Windräder errichtet werden. So will man dem Ziel einer Null – Emissions – Gemeinde ein Stück näher kommen.

Bei der Informationsveranstaltung in der Bisttalhalle äußerten die Diskutanten ihr Unverständnis über das Vorhaben und stellten viele Fragen über die bisherige Vorgehensweise. So wurden Fragen nach dem Planungsstand, der Nähe zu den Wohngebieten und der Sinnhaftigkeit gestellt. Auch der Klageweg wurde von einem Teilnehmer in den Raum gestellt. Nur gibt es derzeit nichts wogegen die Gemeinde Wadgassen erfolgreich klagen könnte.

Da wir uns noch in der zweiten Offenlage des Flächennutzungsplans der Gemeinde Wadgassen befinden, lade ich alle interessierten Bürger herzlich ein von der Bürgerbeteiligung rege Gebrauch zu machen. Noch bis zum 8. Oktober haben Sie hierzu die Möglichkeit. Informationen hierzu erhalten Sie bei unserem Umweltamt unter 06834/944-185.

Zum Kochen braucht man ein Rezept – diese alte Weisheit machten sich auch die Schüler unserer Gebundenen Ganztagsschule Wadgassen zunutze. Bei der Einweihung unserer neuen Lernküche wurde fleißig gewaschen, geschnitten und gekostet. Eine Tomaten – Mozzarella Kreation stand auf dem Speiseplan unserer jungen Köchinnen und Köche.

16kw38-einweihung-lernkueche-ganztagsschule-wadgassenUnd das schöne dabei. Fast alle Zutaten kamen aus dem heimischen Hochbeet, sowie der Kräuterspirale neben dem Schulgebäude. Tomaten, Kohlrabi, Rote Beete, Feldsalat und Karotten geben nicht nur viele  Vitamine sie zeigen den Schülern auch, wie wichtig eine gesunde Ernährung für ihre Entwicklung ist. Natürlich wurden beim gemeinsamen Essen keine „Urwesjer“ gemacht.

In Friedrichweiler wurde nicht gekocht – dennoch herrschte bei strahlendem Spätsommerwetter prächtige Laune in der KITA Waldwichtel. Das neue Multifunktions – Spielgerät hatte es unseren Vorschulkindern besonders angetan.

16kw38-sandkasten-kita-regenbogenAuch den neuen Sandkasten mit Mischmaschine gibt es erst seit kurzer Zeit. In der Kita Regenbogen Differten kann im neuen Kreativraum mit dem Forschercenter nach Herzenslust   mit dem Element Wasser jetzt ganzjährig spielerisch experimentiert werden. Dazu wurde noch eine Staffelei und Maltische angeschafft.

Die Anschaffungen resultieren aus den Streikgeldern des vergangenen Jahres. Streikbedingt waren Einrichtungen zeitweilig geschlossen – dennoch mussten die Elternbeiträge entrichtet werden. Mein Vorschlag, statt geringen und komplizierten Rückerstattungen, das Geld lieber zusätzlich in die KITAs der Gemeinde zu investieren, wurde von allen Beteiligten unterstützt. Der zur Verfügung stehende Beitrag wurde auch nochmals aufgestockt, sodass jeder KITA für diese Maßnahme 4.000 Euro zur Verfügung standen. Dass es die richtige Entscheidung war, zeigt allein die Freude und das Strahlen der Kinder über die neuen Attraktionen in ihrem Kindergarten – das ist unbezahlbar.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Derzeit läuft der Vorverkauf für „ALICE im Wunderland“ der Laienspielschar Schaffhausen, sowie in Kürze „Wie Puck Weihnachten rettet“ des Theatervereins „Die Maulwürfe“ an. Auf beide Ensembles können wir zu Recht stolz sein, lassen sie doch nicht nur kleine Kinderherzen jedes Jahr höher schlagen. Achten Sie bitte auf unsere ganzseitigen Veröffentlichungen und sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Tickets.