Rechtzeitig noch vor Weihnachten konnte ich dem St. Barbara Hospiz in Bous jetzt einen schönen Scheck mit einem vierstelligen Betrag übergeben. Wie angekündigt, stellen wir die Einnahmen aus dem Benefiz-Weihnachtskonzert der Bisttalmöwen vom 2. Dezember im Abteihof Wadgassen, dem Hospiz zur Verfügung.

Das Hospiz ist auf Spenden angewiesen, da nicht alle Ausgaben gedeckt sind. Die Einrichtung gibt Beistand für Schwerstkranke und leider fanden auch in diesem Jahr etliche Wadgasser Bürgerinnen und Bürger in den letzten Tagen ihres Lebens eine würdevolle Umgebung in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Klosters Heiligenborn.

Dort unterstützen die Mitarbeiterinnen um Leiterin Judith Köhler schwerstkranke Menschen in dem Wunsch, ihr Leben so lang wie möglich in eigener Verantwortung zu gestalten.

Das St. Barbara Hospiz verfügt über geschultes Fachpersonal bestehend aus Pflegern, Hausärzten, Sozialarbeitern, Hauswirtschaftlern, Verwaltungsmitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und natürlich auch Seelsorgern, wovon ich mich bei meinem Besuch vor Ort überzeugen konnte.

Deshalb war es mir eine große Freude gemeinsam mit Rainer Bay von den Bisttalmöwen helfen zu können. Auch Frau Karin Peter aus Wadgassen wird in der Einrichtung im kommenden Jahr illustre Geschichten in Mundart erzählen und damit den Menschen Behaglichkeit und Wärme vermitteln. Weitere Infos unter (06834) 9204-155 oder www.sankt-barbara-hospiz-bous.de

16kw51-mundart-kalenderbuchUm Mundart ging es auch bei der Vorstellung eines Kalenderbuches des VEREINS FÜR MUNDART UND GESCHICHTE. Im Rathaus stellten mir die Herausgeber das schöne durchgehend farbig illustrierte Buch vor.

Es beschäftigt sich mit dem Bisttal und der Region und ist zum Preis von 9,50 Euro beim Verein für geschichtliche und kulturelle Arbeit im Bisttal unter Tel: (0681) 303 95 303 zu beziehen.

Die Mitglieder hatten in diesem Jahr etliche interessante Vortragsabende im Abteihof gestaltet. Diese sollen auch im kommenden Jahr in Zusammenarbeit mit dem DEUTSCHEN ZEITUNGSMUSEUM WADGASSEN nochmals intensiviert werden.

Eher praktisch veranlagt ist Marcus Comtesse vom Bioland-Hof in Schaffhausen. Seit fast vierzig Jahren betreiben er – und sein leider in diesem Jahr verstorbener Vater – biologische und nachhaltige Landwirtschaft. Die bewirtschafteten Felder liegen in Hostenbach, Werbeln, Wadgassen und Schaffhausen. Der nachhaltige Aufbau von Humusböden liegt dem ausgebildeten Landwirtschaftsmeister dabei besonders am Herzen, denn nur ein gesunder Boden erzeugt auch gesunde Pflanzen. In dem Ausbildungsbetrieb finden regelmäßige Schulungsvorträge statt, welche von interessierten Landwirten aus Holland, Österreich und der Schweiz besucht werden.

16kw51-bioland-hof-schaffhausenNeben Landwirtschaftlichen Produkten sind frische Eier in dem Hofladen käuflich zu erwerben. Sie werden seit vier Jahren in einem ständig wechselnden Freilandgehege produziert. Für seine Bemühungen einer nachhaltigen und ökologischen Bewirtschaftung wurde Markus Comtesse jetzt mit dem Umweltpreis des Landkreises Saarlouis ausgezeichnet. Es war mir deshalb eine große Freude dem engagierten Umweltschützer im Rathaus zu diesem schönen Erfolg auch zu gratulieren.

Übrigens: Rechtzeitig vor Weihnachten sind im Hofladen frische Masthühner zu beziehen.

Die Öffnungszeiten des Betriebs in der Schaffhauser Feldstraße sind: Dienstagsmorgens von 9-13.00 Uhr und freitags von 14.00 –  18.00 Uhr.  Tel.: (06834) 4 38 80.

Ich wünsche Ihnen allen frohe Feiertage und dass Sie gut und gesund in neue Jahr 2017 kommen.