AMTKommunale Verantwortung, Wadgassen und Praxis als Bürgermeister.

AMT · WADGASSEN

Wie ich Wadgassen gestalten will.

Wadgassen soll eine lebenswerte Heimat sein, die ihre besonderen Orte bewahrt und zugleich den Mut hat, sich weiterzuentwickeln – gemeinsam, modern und mit einem klaren Blick auf kommende Generationen.

MEIN KOMMUNALER KOMPASS

Aus Zielen wird eine dauerhafte Haltung.

Viele Grundgedanken haben mich schon vor meiner ersten Wahl zum Bürgermeister im Dezember 2013 bewegt: zuhören, Bürgerinnen und Bürger beteiligen, das Ehrenamt stärken, verantwortungsvoll wirtschaften, die Verwaltung modernisieren und Wadgassen als guten Ort für Familien und alle Generationen weiterentwickeln.

Seit meinem Amtsantritt am 1. Mai 2014 sind daraus konkrete Erfahrungen, Projekte, Erfolge und auch Enttäuschungen entstanden. Deshalb verstehe ich diese Seite nicht als unverändertes Wahlprogramm und nicht als Liste schneller Versprechen. Sie beschreibt die Richtung, an der ich Entscheidungen messe – und die Aufgaben, an denen weiter gearbeitet werden muss.

Mein Anspruch ist eine Gemeinde, in der Zukunft nicht nur angekündigt wird, sondern im Alltag ankommt: in einer verständlichen Verwaltung, guten Bildungs- und Freizeitangeboten, lebendigen Gemeindebezirken, funktionierender Infrastruktur und der Erfahrung, gehört und ernst genommen zu werden.

WADGASSEN · GREIBERS WOCHE

Was vor Ort gerade passiert.

Greibers Woche ist mein wöchentlicher Rückblick auf aktuelle Themen, Entscheidungen und Entwicklungen in Wadgassen. Das Archiv verbindet den kommunalen Kompass mit dem konkreten Alltag: Was beschäftigt uns gerade? Was wurde entschieden? Und wie ordne ich es ein?

Zum vollständigen Archiv →

Gelbe Tonne in Wadgassen erst ab 2030

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit unserem Wiedereintritt in den Entsorgungsverband Saar war für Wadgassen eine konkrete Verbesserung verbunden: Ab dem 1. Januar 2027 sollte die Gelbe Tonne den Gelben Sack ablösen.…

Ausgabe lesen →

SECHS LEITLINIEN

Was eine lebenswerte Gemeinde für mich ausmacht.

01

Eine lebenswerte Heimat für Familien und alle Generationen

Gute Betreuung und Bildung, vielfältige Wohnformen, erreichbare Angebote und attraktive Freizeitorte entscheiden mit darüber, ob Menschen in einer Gemeinde bleiben, zurückkehren oder neu ankommen. Dazu gehören auch neue Ideen wie gemeinschaftliche Wohn- und Co-Living-Modelle.

02

Sechs Gemeindebezirke mit eigener Identität und gemeinsamer Richtung

Differten, Friedrichweiler, Hostenbach, Schaffhausen, Wadgassen und Werbeln haben jeweils eigene Stärken und Bedürfnisse. Eine gemeinsame Gemeinde entsteht nicht durch Gleichmacherei, sondern durch Verlässlichkeit, faire Entwicklungschancen und einen Blick auf das Ganze.

03

Eine moderne, erreichbare und verständliche Verwaltung

Digitalisierung soll Wege verkürzen, Abläufe vereinfachen und Mitarbeitende entlasten. Gleichzeitig bleibt das persönliche Gespräch unverzichtbar. Moderne Verwaltung verbindet digitale Möglichkeiten mit einem Bürgerservice, der Menschen nicht alleinlässt.

04

Gemeinde gemeinsam gestalten

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Ehrenamt, Unternehmen, Politik und Verwaltung tragen unterschiedliche Verantwortung. Gute Entwicklung entsteht, wenn wir früh zuhören, Zielkonflikte offen benennen und Menschen echte Möglichkeiten zur Mitwirkung geben.

05

Wirtschaftliche Grundlagen und Infrastruktur sichern

Lebensqualität braucht eine tragfähige Grundlage: solide Entscheidungen, Nahversorgung, gute Verkehrs- und Datennetze, verlässliche kommunale Einrichtungen und Raum für Unternehmen. Zukunftsprojekte müssen deshalb immer auch langfristig finanzierbar und wirksam sein.

06

Mut zu langfristigen Zukunftsprojekten

Ortsentwicklung, Tourismus, neue Wohnformen und digitale Infrastruktur wirken oft erst nach Jahren. Kommunen brauchen den Mut, solche Chancen früh zu erkennen, sorgfältig zu prüfen und nachvollziehbar zu entscheiden – auch wenn nicht jedes Vorhaben am Ende umgesetzt wird.

HALTUNG · GREIBER-PRINZIP

Werte werden erst durch Entscheidungen sichtbar.

Würde zeigt sich in einer Verwaltung, die Menschen respektvoll begegnet. Vertrauen braucht nachvollziehbare Entscheidungen und echte Beteiligung. Freiheit bedeutet, Ortsteilen, Vereinen und Mitarbeitenden Verantwortung zuzutrauen. Neugier erlaubt neue Lösungen. Und Möglichkeit beginnt dort, wo wir uns nicht mit dem heute Vorhandenen zufriedengeben.

So wird das Greiber-Prinzip für mich zu einem kommunalen Kompass: nicht als fertige Methode, sondern als Menschenbild hinter politischer Verantwortung.

Mehr über das Greiber-Prinzip →

AUS DER PRAXIS

Wo diese Haltung konkret wurde.

Praxisgeschichten zeigen nicht nur Ergebnisse. Sie machen auch Entscheidungen, Widerstände und Lernpunkte nachvollziehbar.

Vom Rathaus ohne Computer zur digitalen Kommune

Wie aus einer analogen Ausgangslage mit SMARTgassen eine gemeinsame Richtung für Digitalisierung und Organisationsentwicklung entstand.

Praxisgeschichte lesen →

Warum der größte Erfolg nicht der Award war

Was der ausgezeichnete Veränderungsprozess über Vertrauen, Führung und die gemeinsame Leistung einer Verwaltung erzählt.

Praxisgeschichte lesen →

WIWA: Die verpasste Chance für Wadgassen

Eine persönliche Einordnung dazu, warum touristische Entwicklung auch für Wohnqualität, Identität und kommunalen Wettbewerb wichtig ist.

Praxisgeschichte lesen →

DER BLICK NACH VORN

Eine Gemeinde ist nie fertig.

Der Wettbewerb der Kommunen um Familien, Fachkräfte, Unternehmen und Lebensqualität wird weiter zunehmen. Deshalb müssen wir uns mit Fragen beschäftigen, deren Wirkung über eine einzelne Amtszeit hinausgeht:

  • Welche Wohnformen brauchen junge Familien, ältere Menschen und diejenigen, die Gemeinschaft und Eigenständigkeit neu verbinden wollen?
  • Wie bleiben unsere Gemeindebezirke lebendig, gut versorgt und miteinander verbunden?
  • Welche Tourismus-, Freizeit- und Ortsentwicklungsprojekte stärken Identität und wirtschaftliche Grundlagen?
  • Wie nutzen wir Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll für besseren Bürgerservice?
  • Was können Kommunen gemeinsam besser lösen, statt jede Aufgabe allein zu tragen?

Zu diesen Fragen werde ich die Erfahrungen, Konzepte und Entscheidungen aus Wadgassen auf dieser Seite Schritt für Schritt weiter dokumentieren und einordnen.