Nachdem sich die Witterungsverhältnisse wieder einigermaßen stabilisiert haben, können wir unsere Bau- und Sanierungsprojekte wieder in Angriff nehmen. Die Hostenbacher Leichenhalle ist Teil meines Friedhofskonzeptes, welches ich Ihnen bereits im vergangenen Jahr vorgestellt habe. Derzeit sind wir dabei, das Flachdach zu sanieren und mit einer Kunststoffschicht zu überziehen.

Auch die Wärmedämmung spielt dabei eine Rolle. Die Maßnahme wird bereits in dieser Woche beendet sein –  das Auftragsvolumen beträgt rund 40.000 Euro. Anschließend geht es an der Schaffhauser Leichenhalle weiter, wo ebenfalls die Dachsanierung ansteht.

Auf dem Wadgasser Friedhof wird nun in Kürze das erste neue Feld mit individuell für uns entworfenen Urnenkammern im Rahmen des neuen Friedhofkonzeptes realisiert. Im Rahmen meiner Neukonzeption „vom Friedhof zum Bestattungsgarten“ wurde eine Urnenwand der Firma „Hassdenteufel & Kasakow“ ausgewählt, die aus einer Kombination von Jura-Sandstein, Mendiger-Basaltlava und Farbglas besteht. Bewusst werden nur Steine und Materialien aus unserer Region verarbeitet, um die Nachhaltigkeit bei den Urnenkammern zu gewährleisten. Die Form dieser Urnenwand lässt sich sehr gut in den parkähnlichen Charakter des Friedhofes einarbeiten.

In der vergangenen Woche hat der Ortsrat dem künstlerischen Entwurf einstimmig zugestimmt. Dabei wird an dieser Stelle auch das Thema „Glas“ im „Glasmacher-Dorf“ in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Cristallerie aufgegriffen. Und das Beste ist: die Kosten je Kammer für diese ansprechenden und für uns entworfenen Urnenstelen liegen im Rahmen der bisherigen „Standard-Wände“.

Auch für den Spurker Friedhof haben wir die Ergänzung der bestehenden Zaunanlage beschlossen. Dabei werden die neuen Zaunelemente zur Wadgasser Straße hin dem historischen Zaun nachempfunden und schließen damit auch die Zugangsmöglichkeiten für Wildschweine. Somit wird der Friedhof in Zukunft vor Wildschäden geschützt sein.

Damit beginnen wir mit den ersten Maßnahmen unseres neuen Friedhofkonzepts, welches auch weit über unsere Gemeindegrenzen hinaus viel Beachtung findet. Viele umliegende Gemeinden fragen nach unserem Konzept oder holen sich bei uns Rat, um ähnliche problematische Entwicklungen auf ihren Friedhöfen zu lösen.

Bei den Sportfreunden Friedrichweiler kann es ebenfalls losgehen. Auch die Dachsanierung ihres Clubgebäudes steht an und das Gerüst steht bereits. Hier beträgt das Auftragsvolumen rund 50.000 Euro. Damit werden 220 qm Dachfläche erneuert. Nach dem Abriss des alten Belages erfolgt die Neuverlegung mit Sandwich-Dachelementen nach der Energieeinsparverordnung (EnVO). Auch die dazugehörigen Klempnerarbeiten sind im Gesamtpaket mit enthalten.

Es wird aber aktuell nicht nur gebaut: Beeindruckend war die Leistung der vielen jungen Sportler bei den Landesmannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen in der Bisttalhalle Differten. Der TV 1892 Differten e.V. zeigt auch im Jahr nach dem großen Orts- und Vereinsjubiläum mit dieser gelungenen Meisterschaft seine hervorragende und engagierte  Jugendarbeit in dieser Sportart. Informationen zum Trampolin-Sport und den Trainingszeiten erhalten Sie direkt bei Brigitte Trunzler unter 06834/962251 oder per E-Mail unter trampolin@tvdifferten.de

Die Ausstellung von Angela Pontius im Abteihof Wadgassen habe ich nochmals verlängert. Die Hostenbacher Künstlerin ist mit ihren Bildern dort seit Dezember 2017 präsent.

Ein Besuch lohnt sich allemal, zumal das DEUTSCHE ZEITUNGSMUSEUM mit der aktuellen Ausstellung Schacht und Heim einen vielfältigen authentischen Einblick in die saarländische Bergbaugeschichte gibt.