Mit der Einweihung des neuen Standortes hat die Musikschule Wadgassen einen weiteren Schritt zur einer  professionellen frühpädagogischen Musikausbildung getan. Vor 35 Jahren aus der Taufe gehoben hat sie sich seit dem vergangenen Jahr gut an der ehemaligen Grundschule Werbeln etabliert.

Am ersten  Maisonntag erfolgte nun auch die offizielle Einweihung. Gemeinsam mit dem künftigen Leiter Dr. Björn Jakobs, der durch das Programm führte , sowie  dem Werbelner  Ortsvorsteher Heribert Schiffer hörte ich den Jugendlichen bei der Vorstellung ihrer einzelnen Stücke zu.

Dabei war ich sehr angetan von dem Eifer und der Beharrlichkeit, mit der sich die Musiker ihrem Instrument widmen. Manche der jungen Talente beherrschen sogar noch ein weiteres, wie Björn Jakobs betonte. Über 300 Schüler werden von 27 Lehrer in unserer Musikschule betreut. Die Gemeinde als Träger der Einrichtung fördert die Musikschule nach Kräften – mittlerweile kann man von einem landesweit beachteten Vorzeigeprojekt sprechen.

Deshalb ist es mir auch eine große Freude, allen Grundschüler der zweiten Klasse zukünftig im Rahmen der Schulbuchausleihe in Wadgassen Blockflöten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit unserer Musikschule wollen wir damit allen Kindern in der Gemeinde den Zugang zur musikalischen Entwicklung ermöglichen. Auch das ist einzigartig im Saarland.

Ein tolles Comeback feierte der Oldtimer- und Teilemarkt auf dem Gelände des Outletcenter in Wadgassen am 7. Mai. Bis vor 10 Jahren war er der Treffpunkt, wenn es rund um Zweiräder ging. Leider musste das Zweiradmuseum seine Pforten seinerzeit in Wadgassen schließen.

Der Motorrad-Veteranen Club Wadgassen/Bous ist der Initiator dieser schönen Veranstaltung. Mit viel Liebe und großem Aufwand hat sich der Verein die ehemalige  Schreinerei wieder als Clubheim hergerichtet. Dort finden auch regelmäßige Treffen statt.

Sonntag ist von 10.00 – 13.00 Uhr geöffnet. Also einfach mal reinschauen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Wolfgang Neiß unter: 06834/20 98

Angekommen sind in der vergangenen Woche auch endlich zwei Schwarz – Störche im Wildpark Differten. Die sechs Jahre alten Tiere sind äußerst scheu und in ihrer Art bedroht.

Es gibt nur wenige Brutplätze im Saarland, da die Tiere geschlossene Wälder mit ausreichend sauberen Fließgewässern bevorzugen. Beide Exemplare verletzten sich an den Flügeln sowie am Bein. Deshalb sind sie auch flugunfähig und in der schönen Volière haben sie ein neues Zuhause gefunden. Um ihren Lebensraumansprüchen gerecht zu werden wurde ein Teich mit Bachlauf angelegt.

Leider hat unser Storchen-Paar noch keinen Namen. Darum haben wir  einen kleinen Wettbewerb für alle Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen: Wer zwei schöne Namen parat hat, teilt mir seinen Namensvorschlag unter 06834/944-114 oder per E-Mail an buergermeister@wadgassen.de einfach mit. Eine kleine Jury wird dann die schönsten oder originellsten Namen für unsere Neuankömmlinge auswählen und prämieren.

Eine schöne Auszeichnung konnte ich aus der Hand von Europa- und Finanzminister Stephan Toscani entgegennehmen. In der Staatskanzlei Saarbrücken wurden die Gewinner des EUROPA – Preises 2017 ausgezeichnet. Unter dem Motto „Flagge zeigen für Europa“ hatten  wir uns beworben und konnten dabei den dritten Platz erzielen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, wurden doch damit unsere Bemühungen um ein besseres grenzübergreifendes Verständnis honoriert.

Mit dem Europapreis wird alle zwei Jahre vorbildliches kommunales  Engagement gewürdigt.

Zusammen mit dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag, dem Landkreistag Saarland, der Europäischen Akademie Otzenhausen und der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn hat das Europaministerium zum sechsten Mal den Europapreis verliehen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Förderkreises Europäische Partnerschaft Wadgassen e.V. Helmut und Maria Lorson sowie der Präsidentin der im Saarland lebenden Franzosen, Frau Janine Loock konnte ich den dritten Preis entgegennehmen.

Ebenfalls in der vergangenen Woche wurde die erste Kammer unseres Hochbehälters in Wadgassen fertig. Der Hochbehälter dient der Wasservorsorge – in beiden Kammern werden insgesamt 2.000 Kubikmeter Frischwasser gespeichert.

Gebaut wurde der Hochbehälter 1968. Deshalb war eine Sanierung dringend notwendig. Im September wird die zweite Kammer ebenfalls generalüberholt.

Regelmäßig wird die Qualität vom Gesundheitsamt überwacht. Alle relevanten Daten der beiden Hochbehälter in Hostenbach und Wadgassen mit einer Kapazität von 3300 Kubikmetern werden zentral auf der Leitstelle im technischen Rathaus verarbeitet und ausgewertet. Die Investitionssumme für die erste Kammer liegt bei 450.000 Euro.  Damit haben wir wieder einen weiteren wichtigen Schritt zu einer stabilen und guten Infrastruktur in unserer Gemeinde gemacht.