Mit gleich zwei Projekten war die Gemeinde Wadgassen Gewinner bei prowin  international,  einem saarländischen Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern.

Am Firmensitz in Illingen/Reeden schüttete das Unternehmen anlässlich  der  „pro Saarland Gala“ einen Betrag von insgesamt 250.000 Euro an 25 saarländische Projekte, darunter auch unsere Gemeinde aus.

Die proWIN Stiftung  setzt sich  für notleidende Kinder ein, während sich die proWIN Nature Stiftung für den Naturschutz stark macht. Wir haben uns mit zwei Projekten beworben. Getreu dem Motto der Firmengründer „Zuerst der Mensch“ hatte auch ich bei den eingereichten Vorschlägen  unsere jüngsten Mitbürger im Auge.

Damit kann ich bald den Wunsch vieler Differter Kinder erfüllen, die vor längerem meine Bürgersprechstunde genutzt haben, um darauf hinzuweisen, dass es in Differten an Spielmöglichkeiten fehlt. So wollen wir in Differten einen neuen Abenteuerspielplatz errichten. Der alte Spielplatz hat im Laufe der Jahre doch sehr an Attraktivität eingebüßt. Bei dem neuen Projekt haben die Jugendlichen Gelegenheit zum Balancieren und Toben, außerdem sollen verschiedene Klettergeräte und ein Stelzenparcours errichtet werden. Natürlich soll das Ganze auch als Anlaufstelle für soziale Kontakte dienen.

Auch die  Kita Sonnenschein in Schaffhausen wird ebenfalls nach dem Umzug der Kinder (darüber habe ich Sie in der vergangenen Woche ausführlich informiert) einen neuen  Spielplatz erhalten. Dabei liegt der Schwerpunkt  bei dem „Waldspielplatz“  auf naturnahen und naturbelassenen Materialien. Es freut mich ganz besonders,  dass wir für beide Projekte jeweils 10.000Euro – also insgesamt 20.000 Euro bekamen. Eine stolze Summe!

Dem Unternehmen, ganz besonders der Geschäftsführung, danke ich für die außergewöhnliche Spende, auch im Namen der Kinder in unserer Gemeinde.

Schon mal im Rathaussessel Platz genommen haben letzte Woche die Kinder der dritten Klasse der Grundschule Hostenbach/Schaffhausen.

Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Sarah Bely besuchten sie das Verwaltungsgebäude, sowie das Schul–, Kultur- und Sportamt. Erste Anlaufstelle war natürlich die Zentrale, bei der alle Briefe gesammelt und die Telefonate koordiniert werden. Weiter ging es dann zur Gemeindekasse, wo die Kinder zu ihrem Erstaunen erfuhren, dass der moderne Geldverkehr völlig bargeldlos abgewickelt wird. Also nichts zu holen im Wadgasser Rathaus – mit diesen Erkenntnissen ging es weiter zum Einwohnermeldeamt. Den dortigen Mitarbeitern konnten die jungen Besucher über die Schulter schauen,  was ihnen sichtliches Vergnügen bereitete.

Natürlich schnupperten die Jungen und Mädchen auch bei mir vorbei. Viele Fragen wurden dabei gestellt. Der Abschluss erfolgte dann im Haupt- und Schulamt. Ich glaube, dass es den Kindern ebenso viel Spaß gemacht hat wie mir und für weitere Besuche steht die Rathaustür natürlich immer offen.

Mit einem freudigen Hallo begrüßten mich die Eheleute Christel und Wolfgang Walpuski, die in der Hostenbacher Kaiserstraße  ihre DIAMENTENE HOCHZEIT feierten.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher Manfred Theobald überbrachte ich die Glückwünsche der Gemeinde. Das rüstige Ehepaar zog 1958 in das ehemals älteste Haus des Ortes ein. Der gelernte Tischler und leidenschaftliche Angler hat fast alles an dem gemeinsamen Anwesen selbst gemacht. Zum Ehrentag gratulierten neben den Kindern weitere drei Enkel, sowie ein Urenkel.

Am späten Nachmittag war dann Ortsvorsteher Axel Martin wieder mit von der Partie als wir Gertrud Schmidt anlässlich ihres 90.Geburtstages besuchten. Die ganze Familie war versammelt und bei einer Tasse Kaffee erzählte die vitale Dame illustre Geschichten aus ihrem bewegten Leben.

So wurde der Bau des Hauses „Hand in Hand“ mit dem  leider verstorbenen Mann angegangen. Dem Hostenbacher Mütterverein ist sie immer noch verbunden und auch das Turnen bereitete ihr immer  viel Spaß.

Meine englischen Sprachkenntnisse vertiefen konnte ich anlässlich der „diamond wedding“ der Eheleute Irene und Peter Munday in der St. Barbarastraße in Hostenbach.

Beide wurden 1939 in England geboren. Seit 2014 wohnen sie in der Gemeinde Wadgassen und unsere Sprache geht ihnen noch nicht so flüssig über die Lippen. Machte aber nichts, denn auch so wurde es ein wirklich außergewöhnlich schönes und kurzweiliges Aufeinandertreffen. Auch der Austausch über die aktuelle Situation der EU und dem Brexit war sehr interessant.

Peter Munday war über 25 Jahre bei der Königlichen AIR FORCE beschäftigt, während Ehefrau Irene als Buchhalterin tätig war. Beide fühlen sich in unserer Gemeinde sehr wohl, die Kommunikation klappt auch gut, wobei Kinder und Enkel ordentlich Hilfestellung leisten.

Zum schönen Ehrentag gratulierten 2 Kinder, 4 Enkel und 4 Urenkel. Für mich war dieser Besuch wieder ein guter Beleg und Motivation für ein gemeinsames europäisches Miteinander.