Einen bemerkenswerten musikalischen Weg hat Andreas Lorson aus Friedrichweiler eingeschlagen. Der junge Musik- und Philosophiestudent brachte bereits im Alter von 22 Jahren seine ersten Kompositionen zu Papier und hat die Kritiker von seinen ersten Kompositionen überzeugt. Beste Resonanz hat die erste Auftragsarbeit Lorsons erfahren, eine Komposition für Bläser, Zupfer und Akkordeon, die der badische Chorverband zum Landesmusikfestival 2016 in Auftrag gab. Lorsons nächste Uraufführung findet im Oktober in Kroatien mit einem Stück, welches dem Saarländischen Zupforchester gewidmet ist, statt. Der talentierte Preisträger aus Jugend musiziert machte seine musikalischen Gehversuche und Wurzeln in Friedrichweiler beim dortigen Zupforchester. Bei etlichen Konzerten ist er mir positiv aufgefallen. So kam eine spontane Idee zur Verwirklichung einer Komposition für Wadgassen.

„Die Schöne an der Bist“ ist unsere schöne Gemeinde Wadgassen und so heißt auch das zwölfminütige Stück, das Andreas Lorson für alle musikalischen Orchester der Gemeinde schreibt. Im kommenden Jahr soll es uraufgeführt werden und ich bin mir sicher, dass es Ihnen ebenso gut gefallen wird wie mir. Schon lange werden von mir unsere heimischen Musiker gefördert und auf ihrem musikalischen Lebensweg auch kulturell begleitet. Schön, wenn man dann sieht, dass daraus auch was geworden ist.

Unsere Naturschutzbeauftragten luden wieder zu einer Informationsveranstaltung ins Hostenbacher Kulturhaus ein und viele nahmen die Einladung wieder an. Seit 10 Jahren kümmern sich Ernst Kollmann und Michael Grittmann ehrenamtlich um Arten- und Naturschutz in unserer Gemeinde. Beide sind nach wie vor mit großem Engagement bei der Sache, was auch wieder im Verlaufe des Abends deutlich wurde.  Nach einer kurzen Einleitung durch Ernst Kollmann referierte Eugen Grittmann, insbesondere im ersten Teil der Veranstaltung,  über die Feuchtwiesen an Bist und Saar, welche so wertvoll seien. Mittlerweile haben sich auch wieder Amphibien angesiedelt – Ringelnatter, Grauhühner, Stockenten und Silberreiher sind zu beobachten. Die Wiederansiedlung des Bibers hat es Ernst Kollmann angetan. In unzähligen Vorträgen an Vorschuleinrichtungen, Schulen und  warb er für den nützliche Vegetarier. Seine Exkursionen sind weit mehr als nur ein Ausflug in die Natur. Auch der Uhu und seine Ansiedlung liegen dem engagierten Naturschützer besonders am Herzen. Weitere Schwerpunkte waren Klimaerwärmung, Umweltschutz im häuslichen Bereich und die derzeit quer durch alle Gazetten gehende Diskussion über Windkraft. Für ihr großartiges Engagement bedankte ich mich bei den  beiden Naturschützern mit dem Leiter unseres Umwelt- und Grünflächenamtes Thorsten Heinrich mit einem kleinen Präsent.

Gute Nachrichten gab es letzte Woche auch für Differten und die Gemeinde Wadgassen. Mein Immobilienkonzept wird so langsam vollständig sichtbar:

Aus der ehemaligen Grundschule Differten wird die neue Caritas-Sozialstation Wadgassen mit neuen Tagesplätzen für Demenz-Patienten. Seit Jahren in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus beheimatet ziehen die Mitarbeiter in den nächsten Monaten in die freien Räume der ehemaligen Grundschule Differten.

Mit dem 1. Vorsitzenden, Peter Kiefer, und dem Caritasdirektor, Hermann-Josef Niehren, unterzeichnete ich am vergangenen Freitag vor Ort den entsprechenden Mietertrag. Die Caritas Sozialstation versorgt nicht nur bedürftige Menschen in unserer Gemeinde – das Einzugsgebiet geht noch weit darüber hinaus.

Die Caritas Sozialstation Wadgassen feierte in diesem Jahr ihr 40 jähriges Bestehen. Seit Oktober 1977 versorgt sie alte, kranke und behinderte Menschen in ihrer Häuslichkeit in den Gemeinden Wadgassen und Überherrn, seit April 1987 unter der Leitung von Frau Gunthild Klein. Im Jahr 2010 wurde das Einzugsgebiet im Zuge von Umstrukturierungen auf die Gemeinden Wallerfangen und Rehlingen-Siersburg ausgeweitet. Der Stützpunkt jedoch ist und bleibt damit weiterhin in der Großgemeinde Wadgassen.

Die Sozialstation betreut derzeit täglich zwischen 630 und 650 Klienten. Hierfür sind 78 Mitarbeiter und 36 Fahrzeuge im Einsatz. Zudem bildet die Sozialstation Altenpflegefachkräfte seit 2005 aus. Neben der Grund- und Behandlungspflegerischen Versorgung bietet die Station auch hauswirtschaftliche Leistungen, Fahrdienste und Betreuungsleistungen an. Um dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen ist es denkbar dort auch in Zukunft eine Tagesbetreuung zu etablieren. Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde im Versorgungsgebiet ist von jeher ein Anliegen von Seiten der Caritas-Sozialstation. Dies beruht auch auf Gegenseitigkeit. Deshalb bin ich froh, dass wir den Standort in der Gemeinde Wadgassen halten konnten. Der Umzug ist für den Frühsommer dieses Jahres geplant.

Nach der Unterzeichnung des Mietvertrages steht jetzt zunächst die Einrichtung der neuen Räume für die Sozialstation und die Planung des Umzuges an. Über den genauen Eröffnungstermin und alles weitere werde ich Sie rechtzeitig informieren.